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KUNST - KULTUR - KYLLBURG
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offensive gegen leerstand kyllburg

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Kyllburg

 

 

Das über 1200 Jahre alte zweitkleinste Städtchen von Rheinland-Pfalz strahlte über Jahrhunderte als Handelsplatz und kleine „Metropole“ in seiner Region. Die Stadt erlebte nach dem Bau der Eifelbahn im 19. Jahrhundert einen Touristikboom. Viele Hotels wie das damals renommierte 4-Sterne-Haus „Eifeler Hof“ mit 200 Betten sorgten über Jahrzehnte und über zwei Weltkriege hinweg für gute Zeiten. Zu Hochzeiten hatte Kyllburg 1200 Einwohner und zumeist auf der Hoch- und Bahnhofstraße über 50 Geschäfte.

Kyllburg 2012: Leere Läden locken lau

Änderungen des Reiseverhaltens Richtung Südeuropa, Änderungen des Käuferverhaltens Richtung Discounter und E-Commerce sorgten im Laufe von vielleicht zwanzig/dreißig  Jahren Stück für Stück für einen langsamen Niedergang. Besonders hart traf die Kommune die Schließung des Eifeler Hof, der ca. 15 Jahre leer standt.
Am 12.01.2012 schloss die Schlecker-Filiale auf der Hochstraße, das letzte Ladenlokal auf der ehemaligen Einkaufstraße.

Bittere Wahrheit, liebe Leserinnen und Leser, aber ab jetzt wird es wirklich positiv!
Kyllburg hat aktuell - übrigens wieder ansteigend - 927 Einwohner.

 

 

Die Chance ist da!
Glücklicherweise konnte sich Kyllburg seinen Charme erhalten. Die Häuser aus dem warmen anheimelnden Rotsandstein, die romantische Lage auf dem schmalen Berggrat über der Kyll und nahe der Wälder, die Bauwerke wie Burgturm, Stiftskirche, Mariensäule, enge Gassen, das hübsche Freibad an der Kyll ziehen verstärkt durch die guten Verkehrsverbindungen Kyllburgs immer mehr Touristen aus den Niederlanden, Belgien sowie aus dem Räumen Köln-Düsseldorf-Ruhrgebiet, Rhein-Main und Saar an. Ansteigend ist hier der Radtourismus entlang des 2012 vom ADFC mit vier Sternen ausgezeichneten Kylltalradwegs.
Trotz der beschriebenen Verluste erhielt sich Kyllburg einen großen Teil seiner Urbanität. Zwei Supermärkte, Ganztagskindergarten, Ganztagsgrundschule, eine Reihe von Arztpraxen, Postfiliale, zwei Geldinstitute (bei 927 Einwohnern!)  und eine kleine Vielfalt an Gewerbe und Unternehmen ziehen Besucher aus den anliegenden Gemeinden an.

 

Nachtrag: Das Traditionshotel Eifeler Hof hat seit August 2013 neue Eigentümer, die Wiedereröffnung erfolgte im Frühjahr 2014.

 

 

 

Die bürgerliche Initiative

 

 

Mitte des Jahres 2012 initiierten Marion Seitz (Hotel Müller), Stadtbürgermeister Wolfgang Krämer und der Düsseldorfer Touristiker Dietmar Wolf die Offensive gegen Ladenleerstand für die beiden in Kyllburg wichtigen Hoch- und Bahnhofstraße. Die oben beschrieben gute Chance will man nutzen!

 

Am 25.10.2012 traf man sich erst einmal mit den lokalen Akteuren vor Ort zu einem ersten Runden Tisch, den Immobilieneigentümern, den zwei ortsansässigen Banken Volksbank und Kreissparkasse sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik mit Verbandsbürgermeister Wirtz und Stadtbürgermeister Krämer, der zusammen mit dem ebenfalls anwesenden Standortförderer Dr. Matthias Schmitt von der IHK Trier einlud.

„Window-Dressing“ war sein Stichwort, welches man mit Kunst versuchen möchte zu erreichen. Eine Immobilienbesitzerin, Frau Friedrichs, hatte sogar schon wenige Tage vorher ihr Schaufenster gestaltet und mit Kunstwerken dekoriert.

Sechs Eigentümer signalisierten am Runden Tisch ihre Bereitschaft zum Mitmachen, weitere wollten zuerst einmal beobachten. Die Nutzung einiger Schaufenster gestaltet sich wg. Erbstreitigkeiten und Zwangsversteigerungen als sehr schwierig.  

Vor Weihnachten 2012 lud man nunmehr offen für weitere Interessenten zu einem zweiten Runden Tisch ein und gründete einen monatlichen Stammtisch der ehrenamtlichen Initiative. Dessen Start fand Anfang Januar 2013 mit einem schönen kleinen Erfolg statt. Etwas über zwanzig Menschen sogar aus St. Thomas und Zendscheid nahmen teil. Erste Planungen mit Priorität für die Hoch- und Bahnhofstraße wurden aufgestellt. 

 

Mit der Zeit reifte die Erkenntnis, sich um Leerstand im Allgemeinen zu kümmern, die Priorität aber weiterhin wie eben beschrieben auf Ladenlokale zu legen. Irgendwann so seit Januar nennen wir uns daher
"Offensive gegen Leerstand Kyllburg".
Weitere Stammtische finden Sie unter Termine veröffentlicht.

 

Die Initiative arbeitet ehrenamtlich.

 

 

Verschönern - Beleben - Vermarkten

 

Bevor man eine intensive Vermarktung der beiden Straßen anstrebt, so die schnelle Erkenntnis, ist als erstes eine generelle Verschönerung der Gebäude, ggf. mit Außenanlagen, und der freien Schaufenster selbst an zu streben. Als weiterer Schritt möchte man beiden Straßen wieder etwas Leben einhauchen.
Den Rest, frei nach Spoerl, krieje mer später…

 

 

Kyllburg kommt

 

Und Kyllburg bewegt sich doch, so die neuesten Nachrichten von Bürgermeister Krämer, so gibt es auf Grund der letzten Pressearbeit erste Interessenten aus der Textil- und Antiquitätenbranche. Am zweiten Stammtisch (15.02.2013) zeigte sich eine weitere Interessentin für ein Gewerbe in Kyllburg. Und dann wurden es mehr, siehe Nutzungen unten im Text Was daraus wird bleibt ab zu warten. Doch die Resonanz auf unsere Öffentlichkeitsarbeit ist spürbar. Kyllburg bewegt sich. Kyllburg kommt. 

 

 

 



Stand 02/2013 - Lesen Sie weiter mit dem Artikel  ERSTE ERFOLGE

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