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KUNST - KULTUR - KYLLBURG
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offensive gegen leerstand kyllburg

Bericht Sommerkampagne 2013

 

„KUNST KULTUR KYLLBURG, einen Sommer lang bis zum 20.10.2013 - mindestens.“ schreiben wir unter Artikeln auf unserer Homepage, was zwei Dinge aussagt:
Einmal ist unsere Sommerkampagne zum 20.10.2013 beendet,
zum Zweiten geht es kommendes Jahr weiter mit KUNST KULTUR KYLLBURG.

 

Das klingt doch schon mal bestens und zeigt auf, dass 2013 wohl gut gelaufen ist.

Zeit, ein erstes Resümee der Sommerkampagne zu ziehen. Zunächst einmal möchten wir eine Bestandsaufnahme der durchgeführten Projekte liefern:


Vier Kunstausstellungen in leeren Schaufenstern und im ehem. Sportshop, einem Raum im Hotel Eifeler Hof
Vierundvierzig Künstlerinnen und Künstler aus dem Großraum Düsseldorf und der Südeifel nahmen teil. Hier gilt unser besonderer Dank noch einmal den Kuratoren und der Kuratorin, in zeitlicher Abfolge Peter H. Schmidt, Andreas Hauswirth und Christiane Hamann.

Vier zum Teil ereignisreiche Vernissagen fanden entsprechend auf der Hochstraße in Kyllburg statt.
Besonders der Kampagnenstart am 28.04.2013 zeigte sich sehr arbeitsaufwendig und zum Glück mit Erfolg gekrönt. Bei 11 Grad „warmen“ Wetter strömten geschätzte 800 bis 1000 Menschen den ganzen Tag über die Kunststraße genannte Hochstraße und labten sich vor allem am Kaffeemobil „Le Cabu“ mit Heißgetränken.

 

Sieben Krimilesungen fanden den ganzen Sommer über statt. Hier gilt unser besonderer Dank Michael Preute/Jacques Berndorf, der zu Gunsten unserer Initiative kostenlos vor vollem Haus sein neues Monate später erscheinendes Werk vorstellte.
Je nach Wetter war die Beteiligung höchst unterschiedlich. Der erste lesende Autor hatte zudem noch gegen König Fußball zu kämpfen. Doch ihm war das recht, da kam dann eher sein persönliches Zielpublikum, Frauen. Und die kamen!

Vier Seniorenlesungen führte Ellen Arenz durch. Für uns völlig überraschend, die Lesungen waren voll! Jüngere Leute, noch lange keine Senioren nahmen teil und forderten vehemt ein Senken der Altersvorgabe.

 

Eine Märchenerzählung im Herbst mit Ursel Hirtz erlebten viele Kyllburger.

 

Das Kinderkunstprojekt zog viele Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern über gesamt 16 Tage in den Sommerferien an.
Bis kurz vor Schluss gab es kaum Anmeldungen, doch dann kamen auch die Kinder. Bis zu 16 Kinder/Jugendliche mit ihren Eltern zum größten Teil aus Kyllburg nahmen an dem Projekt teil und machten ihre ganz unterschiedlichsten Erfahrungen mit einander. Eltern lernten auf einmal ganz neue Fähigkeiten ihrer Sprösslinge kennen - und sich selbst untereinander. Der schöne nachhaltige Erfolg hier ist, dass sich nach dem Projekt eine Eltern-Kind-Gruppe bildete, die sich nunmehr regelmäßig im Haus der Begegnung in Kyllburg trifft, zusammen bastelt, sich austauscht, spielt und mehr. Das Kinderkunstprojekt wird 2014 fort geführt.

 

Das shopinshop wurde Ende April eröffnet. Ein Toperfolg direkt am Anfang unserer Kampagne und der großen Initative von Roos Linders aus St. Thomas zu verdanken. In Kyllburg gibt es einen neuen Laden! Von Donnerstag bis Samstag öffnete Roos Linders das Geschäft, in dem sich verschiedenste Kunsthandwerkerinnen kleien Flächen mieteten und ihre Produkte präsentieren. Über 20 Einzelflächen sind vergeben worden, Roos Linders und beteiligte Frauen verkauften in ihrem Ladendienst. Das Fazit Ende September ist eine gute Nachricht, shopinshop macht weiter und öffnet nun bereits mittwochs.  

 

Unsere „Atta-Girls und Atta-Boyz“ reinigten Schaufenster, Läden, fegten die Straßen, gestalteten Blumenkübel und winzigen Vorgärtchen. Mit viel Mühe und viel Zeit.
„Warum reinigt Ihr die Fenster von irgendwelchen Immobilieneigentümern?“ wurden wir gefragt, „Das können die doch selbst!“

Im Prinzip hatten diese Stimmen recht, nur einige Immobilieneigentümern tun es eben nicht.

„Wir machen es für uns,“ antworteten wir, „Wir machen es für unsere eigene Lebensqualität, denn wir selbst möchten durch eine schöne Stadt laufen.“
Es ist manchmal viel Überzeugungsarbeit zu leisten.


Die Kampagne

Sagen wir mal verhalten waren die ersten Reaktionen in Kyllburg als bekannt wurde, dass sich eine Initiative aufmachte, die Stadt zu verschönern und zu beleben. Doch damit rechneten wir, die Reaktion ist andernorts ähnlich bis gleich.

 

Sinn der Kampagne war es, nicht nur mit schönen Kunstwerken leere Schaufenster zu gestalten, ein oft angewandtes Mittel, wenigstens etwas in einer leeren Straße zu tun, „Window-Dressing“ ist da das Stichwort.

 

Sinn der Kampagne war es, in Kyllburg dauernd etwas statt finden zu lassen und begleitend mit medialer Unterstützung, Presse, Plakaten, Socialmedia, für Aufmerksamkeit zu sorgen.

 

Sinn der Kampagne war es, immer wieder neu immer wieder nur mit positiver Darstellung und positiven Aussagen in Kyllburg und über Kyllburg hinaus für Kyllburg zu werben.

Sinn der Kampagne war es , Bürgerinnen und Bürger mit zu nehmen und bei unseren Besucherinnen und Besuchern einen neuen positiven Eindruck zu hinterlassen. Kyllburg ist eine Tourismus Destination und unsere Gäste sind unsere besten Multiplikatoren.

 

Mit intensiver Pressearbeit konnten wir erreichen, dass Kyllburg die Sommermonate über nahezu wöchentlich, „Sowas gab es in Kyllburg nie!“ so mehrere Aussagen, in den Printmedien erschien. Hier sind der Trierische Volksfreund und der Bitburger Wochenspiegel zu nennen, einige Veröffentlichungen gab es im belgischen Grenzecho, einen großen Artikel im luxemburgischen Wort. Die Radiosender SWR4 und RPR1 sorgten gerade zum Beginn der Kampagne und ihrer großen Eröffnung für Wirbel.

 

Die erste Resonanz auf den Kampagnenstart war erstaunlich und bot einen weiten Bogen von „Alles Quatsch“ über „Das ist Euch aber gelungen!“ bis zu einem überraschenden „Haben Sie gesehen? Da machen jetzt überall neue Geschäfte auf!“

Als der zweite Zyklus der Kunstausstellungen startete kamen Aussagen wie „Die meinen das Ernst!“ oder „Die machen das wirklich!“ hinzu.
So langsam erhielten wir also Beachtung und Anerkennung, die Kampagne begann „zu ziehen“ wie man so schön sagt.

 

Mittlerweile haben wir die Beachtung und Anerkennung gefunden. Bei den Kyllburgern und bei den Touristen, darunter viele Kyllburg-Fans, die sich hocherfreut zeigten, dass sich bei uns so viel tut. Und es hoffentlich überall weiter erzählen.


Die Initiative arbeitet ehrenamtlich und überparteilich. Die Stammtische werden von 15 bis 25 Menschen aus Kyllburg und seinen Nachbargemeinden besucht. Die Lenkungsgruppe bestand bisher aus sechs Personen, konnte aber zum Herbst auf zehn Aktive erhöht werden.
Ein Teil des ersten Erfolgs der Initiative im Jahr 2013 liegt sicherlich auch darin, dass dieser Einsatz für Kyllburg aus dem Reihen der Mitbürgerinnen und Mitbürger kommt und nicht „von oben“ aufgesetzt wird.


Verschönern – Beleben – Vermarkten heißen die drei bereits vorgestellten Schritte der Initiative. Das Verschönern und das Beleben haben wir zumindest 2013 hinbekommen. Fehlt noch das Vermarkten, was wir wie beschrieben erst einmal nach hinten setzten. Unsere ständige mediale Präsenz sorgte für erste Anfragen von von Geschäftsgründungen. Zählbare Resultate lesen Sie im folgenden Artikel.


 

Kyllburg kommt!

 

 


Stand 12/2013  -  Lesen Sie bitte weiter den Artikel  FAZIT 2013

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