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1. Kunststrasse kyllburg 27.04. - 28.06.2014

gerdi haas

 

Kaiser-Lothar-Preissträgerin der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen (EVBK)

 

Gerdi Haas, geb. Irsfeld, wurde am 20. Oktober 1934 in Mürlenbach/Eifel geboren. Ihr Vater war Müller und Bäcker, die Familie blieb den ländlichen Traditionen verbunden. In der Nachkriegszeit war Gerdi Haas im elterlichen Betrieb tätig. Nach ihrer Heirat mit Hansgerd Haas zog sie 1962 nach Prüm/Eifel, ihrem heutigen Wohnort.

 

Bereits zu einem frühen Zeitpunkt erlebte Gerdi Haas die eigene Kreativität als massiv hervorbrechende Kraft. Diese drängte zur Suche nach Ausdrucksmöglichkeiten. In den Jahren 1974 bis 1978 fand sie durch den Kontakt mit der Malerin Antonia Berning (Künstlersiedlung Weißenseifen) eine ihr adäquate Form des künstlerischen Ausdrucks: die Aquarellmalerei, welche zu dieser Zeit den zentralen Schwerpunkt ihres Schaffens darstellte. Gerdi Haas bildete sich autodidaktisch weiter; insbesondere setzte sie sich mit den Künstlern der Moderne auseinander: mit Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Henry Moore, August Macke und Wassily Kandinsky. An expressionistische Traditionen anknüpfend entwickelt sie einen ganz eigenen unkonventionellen Stil <der von ihrem gesunden Temperament beflügelt wird und durch das romantische Sehen oft ins Märchenhafte transferiert> (Trierischer Volksfreund vom 31.01.1984). Die Aquarelle von Gerdi Haas bieten durchaus Ansatzpunkte zu universellen Deutungen, ihre malerischen Impulse und die freie Prägung ihrer Bilder schöpft sie vorwiegend aus ihrer Eifelheimat.

 

In jüngster Zeit hat für Gerdi Haas, Trägerin des Kaiser-Lothar-Prieses 1997, die Beschäftigung mit Künstlerinnen und Künstlern der Gegenwart, wie Gerhard Richter, Sigmar Polke und Elvira Bach, besondere Bedeutung gewonnen. Dies drückt sich darin aus, dass sich das Verhältnis von Malerei im Bild und grafischen Strukturen durch die Auswahl und den Einsatz der Farben zu neuen Kompositionen und Impressionen wandelt. Ihre Bilder tragen nicht mehr so sehr Züge des Märchenhaften als vielmehr die des einerseits Rätselhaften, andererseits des deutlich aus dem Spiel der Farben sich entwickelnden und wachsenden Gliederns. Dieses steigert sich bis zur Wahrnehmung phantastischer Räumlichkeit und Landschaft, durch das Spannung aufgebaut und eine Bündigkeit und Strenge vermittelt wird. Dominanz der Farben und eine großzügige Pinselführung sind bei zwischenzeitlich erweiterter Farbmaterialpalette und Mannig­faltigkeit der Techniken weiterhin Kennzeichen ihrer ungezwungenen, individuellen Malweise.

Ihr starker, schöpferischer Schaffensdrang lässt Gerdi Haas nicht bei der Malerei verweilen, auch Keramiken und Webarbeiten sind für sie mögliche Ausdrucksformen. Von 1979 bis 1998 übermittelte Gerdi Haas ihr breites künstlerisches Wirken und Wissen als Kunsterzieherin an der Fachschule für Sozialwesen in Prüm. Als Dozentin zahlreicher Kurse ist sie in der Erwachsenenbildung, insbesondere in der Volkshochschule tätig.

 

Ihr Bekenntnis: „Schaffen, bis endgültige Erschöpfung eintritt“ vereint sie mit vielen Künstlerinnen und Künstlern.

 

www.galerie-am-pi.de

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