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KUNST - KULTUR - KYLLBURG
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KUNST - KULTUR - KYLLBURG

Kunststraße Kyllburg 28.04. - 07.06.2013

Albrecht Klauer-Simonis

Vita

 

Der im Westerwald (Hilgert) geborene Zeichner, Maler und Bildhauer, Albrecht, Klauer-Simonis (1918 – 2002), lebte seit 1963 zunächst teilweise (später ganzjährig in der Künstlersiedlung Weißenseifen (Eifelkreis Bitburg-Prüm).

Nach einer Ausbildung an der Fachschule für Keramik in Höhr-Grenzhausen, wechselte er (1942 kriegsversehrt) zur Fachrichtung Fotografie (Bayrische Staatslehranstalt für Lichtbildwesen, München u. Graphische Lehr- und Versuchsanstalt, Wien) zur Meisterschule für das gestaltende Handwerk in Weimar, die er mit der ‚Meisterprüfung Photographie' abschloss.
Danach nahm er von 1946 – 1948 einige Semesterstudiengänge Zeichnen und Malen an der Hochschule für Bildende Kunst in Berlin-Weißensee (W.Tank) und an den Lehrwerkstätten für Bildende Künste in Darmstadt (H.Keil u. Paul Thesing) auf und arbeitete seit 1948 freiberuflich in Höhr-Grenzhausen und war Mitbegründer der Arbeitskreise „junge gestalter" und der rheinischen „Muffelgruppe".
1950 begegneter er den Begründern der Künstlersiedlung Weißenseifen, Irmgard und Günther Mancke, die ihn in die Eifel einluden.

1956 - 58 erhielt er ein Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz in Koblenz-Asterstein. Damit konnte er zwei große Studienreisen nach Italien und in die Türkei (Istanbul) mit großformatigen Aquarellen abschließen.
In seinem Werk wechseln sich Phasen der gegenständlichen Malerei (figurative Bild- u. Wandgestaltungen) mit Phasen der nonfigurativen Motivik ab. Sowohl in der expressiv gehaltenen Zeichnung und Malerei, als auch in der von AKS stark mitgeprägten keramischen ‚Glasurmalerei' und Plastik tritt die menschliche Figur immer wieder in den Vordergrund. Große Auftragsarbeiten entstanden hauptsächlich in den 60ger und 70ger Jahren d.v.Jh., indem er vor allem Wandgestaltungen in Glasurmalerei erstellte, so u.a. „Die Tageszeiten" (Rathaus Höhr-Grenzhausen), „Der Rubel rollt" (Finanzamt Koblenz) und „Der Schmelztiegel (Hauptschule Mühlheim-Kärlich).

Neben einer vorübergehenden Lehrtätigkeit (1972 – 81) an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule in Koblenz intensivierte sich der Kontakt in die Eifel, wo AKS 1963 sein späteres Atelierhaus erwarb. Mit dem Zukauf eines Waldgrundstückes unmittelbar vor dem Haus konnte er seit 1974 das jährlich vierwöchige Symposion Weißenseifen durchführen, das seit 2002 von seiner Witwe, Christiane Hamann, und dem seit 1978 bestehenden Förderkreis Symposion Weißenseifen e.V. fortgesetzt wird.

Mit dem Symposion Weißenseifen erhielt die Künstlersiedlung eine kreative ‚Brutstätte' für Laien und Bildende Künstler. Einen Ort der möglich machte in Stein, Holz, Keramik, Zeichnen und Malerei Neues auszuprobieren. Hier ließen sich in ungezwungener Atmosphäre, bei Lagerfeuer und geselligem Beisammensein, soziale Netzwerke knüpfen und damit machte Albrecht Klauer-Simonis Kunstimpuls eine Vielzahl an Teilnehmern zu treuen Eifelbesuchern.



Bild: Lichtlose Wärme in Öl

 

 

Foto von AKS: Mark Wohlrab

 

 

Wir danken der Galerie am Pi, Weißenseifen/Eifel für die Überlassung des Textes, Bildes und Fotos, die für Informationen und Auskünfte zu Albrecht Klauer-Simonis gerne zur Verfügung steht.

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